Airbus will 15,000 Stellen streichen

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Folgen des Lockdowns:

Airbus will 15,000 Stellen streichen

Die Flugzeugindustrie leidet unter der Wirtschaftskrise, Airbus am schwersten, aber wirklich hart trifft es Airbus in Deutschland.

Rolf Wallner [GFDL 1.2 or GFDL 1.2]

Der Flugzeugbauer Airbus plant, 15,000 Arbeitsplätze abzubauen. Allein 5,100 Stellen gehen in Deutschland verloren.

Zur Erläuterung teilte Airbus mit: »Die Branche befindet sich in einer beispiellosen Krise.« Man erwarte, der Luftverkehr wird sich nicht vor 2023 erholen und womöglich erst 2025 wieder das Niveau der Zeit vor dem Lockdown erreichen.

In Deutschland ist besonders die Airbus-Tochter Premium Aerotec mit Sitz in Augsburg betroffen. Weiter ist der Abbau von 5000 Stellen in Frankreich, 1700 in Großbritannien und 900 in Spanien geplant. Zu diesen kommen weitere 1300 in anderen Standorten. Trotz Abstimmung mit den Gewerkschaften können betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen werden.

Airbus will unter allen Umständen verhindern einzelne Endmontagelinien zu schließen. Es sollen also alle Modelle weiter gebaut und verkauft werden. Das könnte wegen der fehlenden Nachfrage durch die Luftfahrtgesellschaften allerdings bald ein Wunschtraum werden. Auch die Gewerkschaften warnen vor einem Kahlschlag. Sie wünschen sich eine »kollektive Arbeitszeitverkürzung«, wie sie bei VW durchgeführt wird.

Doch der Versuch, alles langsamer am Laufen zu halten, könnte ein Bumerang werden. Bekanntlich verliert, wer alles verteidigt, am Ende oft alles.

Einzig die Grünen dürften die Nachrichten von Airbus erfreuen. Sie möchten die Flugzeugindustrie am besten gleich ganz ihrer Klimapolitik opfern. Ihr von den Medien ausgelobter Kanzlerkandidat Robert Habeck hatte in einem Interview auf die Filmindustrie als Ersatz hingewiesen. Ob sich in der deutschen Filmindustrie allerdings ähnlich viele Arbeitsplätze schaffen lassen wie bei Airbus, wird von Wirtschaftsfachleuten wohl angezweifelt werden. Schon weil die Vergnügungsindustrie direkt abhängig ist von den produktiven Segmenten der Wirtschaft.

Quelle: https://www.freiewelt.net/

Author: uwe.roland.gross

Don`t worry there is no significant man- made global warming. The global warming scare is not driven by science but driven by politics. Al Gore and the UN are dead wrong on climate fears. The IPCC process is a perversion of science.