Grüne fordern Verbot von Elefanten, Nilpferden und Gorillas in Mietwohnungen

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Man kann auch alles übertreiben: Nachdem zuletzt ein Halteverbot für giftige Terrarientiere diskutiert wurde, schießen die Grünen in NRW weit übers Ziel hinaus.  

Kein wildes Wohnzimmer mehr mit Grizzlys, Elefanten und Co.?

Das konnten die Grünen nicht auf sich sitzen lassen: Als absehbar war, dass die schwarzgelbe Landesregierung von Nordrhein-Westfalen ein weitreichendes „Haltungsverbot sehr giftiger Tiere“ anstoßen würde, wollte man selbst durch noch mehr Verbote nachlegen.

Solche Szenen gibt es wahrscheinlich nur in Fotomontagen, wie auch ein Grünen-Politiker eingestehen musste.
Asergieiev – iStock

So jedenfalls scheint es, wenn man sich die Liste der zu verbietenden Tiere in einem Antrag der Grünen anschaut. Während es CDU und FDP um bestimmte Schlangen-, Skorpion- und Spinnenarten ging, fordern die Grünenpolitiker auch ein Haltungsverbot von Elefanten, Nilpferden, Gorillas und Grizzlybären in Privatwohnungen.

Verbotsorgie an der Realität vorbei

Die Forderungen der Grünen lesen sich dringend. Tatsächlich dürfte die Zahl von in Mietwohnungen gehaltenen Nilpferden eher gering sein. Offizielle Zahlen hierzu gibt es nicht.

Dass bislang kein Gesetz existiert, das die Haltung der 1,5 Tonnen schweren Tiere verbietet, dürfte allerdings weniger daran liegen, dass irgendjemand die Gefahren leugnen oder herunterspielen würde.

Grünen-Politiker Norwich Rüße gab zu, dass das Gesetz eigentlich Unsinn ist, weil wahrscheinlich niemand ein Nilpferd zuhause hält.
Bernd Schälte – Landtag NRW

In der Praxis unterbinden bestehende Regelungen – vom Mietvertrag bis hin zu Einfuhrbestimmungen – dieses Szenario aber zuverlässig. Und so musste auch Grünen-Politiker Norwich Rüße eingestehen:

„Natürlich kann man sich darüber unterhalten, wer denn ein Flusspferd hält. Ja, darüber können wir diskutieren. Es sind auch nicht viele. Wahrscheinlich ist es niemand in ganz Deutschland.“

Grüne: Elefanten-Verbot ist genderneutral!

Wer trotz des geforderten Verbots einen Gorilla im Wohnzimmer hält, soll bis zu zwei Jahre ins Gefängnis. Ferner sieht der Grünen-Antrag weitreichende Einschränkungen der Grundrechte vor, darunter ironischerweise auch das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.

Klimaaktivisten in der linken Zeitung „Neues Deutschland“ legten bereits 2019 ein Verbot von Hunden nahe, weil die zu viel CO2 ausstoßen.]
via Neues Deutschland

Bedenkenträger in den eigenen Reihen können die Grünen aber beruhigen. In ihrem Antrag heißt es: „Die im Gesetzentwurf vorgesehenen Regelungen haben keine unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Auswirkungen, so dass Aspekte des Gender Mainstreaming nicht betroffen sind.“

Gebracht hat es nichts: Der Umweltausschuss des Landtags in NRW hat den skurrilen Antrag der Grünen geschlossen abgelehnt.

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Author: uwe.roland.gross

Don`t worry there is no significant man- made global warming. The global warming scare is not driven by science but driven by politics. Al Gore and the UN are dead wrong on climate fears. The IPCC process is a perversion of science.