Curevac will offenbar Freitag an die Börse gehen

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Curevac-Mitarbeiter bei der Laborarbeit

Pharma- und Biotechaktien haben in der Corona-Krise gut performt. Mit Curevac könnte schon diesen Freitag das Tübinger Biotechunternehmen in New York an die Börse gehen.

13.08.2020, 13.10 Uhr

Der US-Börsengang des Tübinger Biotechunternehmens Curevac, das an einem Corona-Impfstoff forscht, ist laut der New Yorker Technologiebörse Nasdaq bereits für diesen Freitag geplant. Aus dem online abrufbaren Terminkalender der Nasdaq ging am Donnerstag hervor, dass am 14. August erstmals Aktien des Unternehmens öffentlich zum Verkauf angeboten werden sollen. Ein Curevac-Sprecher wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Termin äußern. Der exakte Zeitpunkt des Börsengangs war bis zuletzt unklar gewesen.

Die Firma hofft, an der Börse bis zu 245 Millionen US-Dollar (rund 207 Millionen Euro) bei Investoren einzusammeln. Es sei geplant, zunächst gut 13,3 Millionen Stammaktien anzubieten und zu verkaufen, hatte das Unternehmen am Montag mitgeteilt. Zusätzlich solle Zeichnern eine 30-Tage-Option zum Erwerb von bis zu knapp zwei Millionen zusätzlichen Stammaktien gewährt werden. Der Preis je Aktie werde voraussichtlich zwischen 14 und 16 Dollar liegen. Zu den bisherigen Großaktionären zählt SAP-Mitgründer Dietmar Hopp (80).

Das Geld solle unter anderem in die weitere Entwicklung eines Corona-Impfstoffs und die Erweiterung der Produktionskapazitäten investiert werden, hieß es.

In einer kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde hatte Curevac bereits rund 560 Millionen Euro von Investoren eingesammelt. Dazu zählte auch der Bund, der im Juni den Einstieg der staatlichen Förderbank KfW für 300 Millionen Euro bei Curevac mitgeteilt hatte. Ziel war demnach auch, im Rennen um einen Corona-Impfstoff eine mögliche Übernahme aus dem Ausland zu verhindern.

An Curevac hat sich der Bund im Juli strategisch beteiligt. Anschließend stieg auch der weltgrößte Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline ein. Zuvor hatte es Diskussionen über einen Zugriff der USA auf die deutsche Biotechfirma und damit potenzielle Exklusivverträge für eine mögliche Corona-Impfung gegeben.

https://www.manager-magazin.de/

Author: uwe.roland.gross

Don`t worry there is no significant man- made global warming. The global warming scare is not driven by science but driven by politics. Al Gore and the UN are dead wrong on climate fears. The IPCC process is a perversion of science.